Dienstag, 7. Dezember 2010

Camper und Koalas I

Meine Lieben,

mittlerweile haben wir den 08.12., und wir sind mit unserem 4rädrigen Haus (=Camper) bereits rd. 500km von Melbourne entfernt, an der Südküste, in Portland.

Hier ist das temporäre Haus, das auch ich fahre (!) - der Anfang war superstressig, mittlerweile habe ich mich an Linksfahren, VW-Bus-großes Auto fahren und Schalten mit der linken Hand gewöhnt.

Das ist er!

Australien ist spitze: Freundliche Leute, viel Gegend, aus - touristischer Perspektive - kommt es mir viel relaxter als Österreich vor.


Und am Montag haben wir auf der Fahrt zum Cape Otway Koalas gesehen - und fotografiert - siehe oben!


Weitere Details später, fahren jetzt in den Lower Glenelg Nationalpark - ca. 30km westlich von Portland.


LG

CICI

Tramway to the beach

04.12.


Meine Lieben,

wir "erobern" Meldbourne: Nachdem die Stadt schachbrettartig angelegt ist, ist die Orientierung einfach. Anbei einige Impressionen aus Melbourne:

Christbaum am Federation Square - es gibt ja doch Weihnachten in down under!



Flinders Street Station - zumindest optisch sieht der Bahnhof schön aus. Ueber die Qualität des Bahnfahrens kann ich keine Aussagen machen, da wir in Melbourne nur Strassenbahn fahren - und das ist wie zu Hause.

die Strassenbahn


Shopping Arcade in der Collins Street - da bin ich zu Hause!


Skyline von Melbourne - Blick  von St. Kilda aus, einem Vorort von Melbourne - und nach St. Kilda raus fährt die Strassebahn! Mit der Bim zum Strand - das hat schon was!


Und Schuhe habe ich mir auch gekauft, ohne Peter, der war inzwischen am Markt. Schuhe kaufen und Peter - das verträgt sich nicht. Meine Sandalen sind im Rucksack, und der ist weiss Gott wo.



LG

CICI

Freitag, 3. Dezember 2010

Melbourne - der Einstieg

04.12.

Meine Lieben,
wir sind gut in Melbourne gelandet! Mein Gefuehl nach Asien: Ich bin zu Hause. Die Autos fahren nach wie vor links, und wir ab morgen auch, weil wir morge den Camper ubernehmen.
Der Flug mit JetStar war angenehm, JetStar ist uebrigens die Billigfluglinie von Quantas, sehr zu empfehlen, ausser das zusaetzliche Servicepaket fuer Verpflegung und Entertainment an Bord, das wir dazugenommen haben: Fuer rd 35 EUR \ Person ist man dabei: Das Essen war mikrig, der mobile Screen, den man fuer das Inflight entertainment gekriegt hat, unpraktisch. Wieder was gelernt.

In Melboure haben wir einen Preisschock erlitten, langsam gewoehnen wir uns wieder an das westliche Preisniveau. Ausserdem ist - dank der Irland-Krise - der EURO im Vgl zum AUS $ gefallen. Wir rechnen mit 10% hoeheren Kosten als geplant.
Gegensteuerungsmassnahme: viel selber kochen

kurz vor der Landung




Dinner in Melbourne



irgendwo im Stadtzentrum



Xmas feeling  - Auslage in einem shopping center, in dem  die Geschichte "the nutcracker" erzaehlt wird

Alles weitere im naechsten Blog

LG

CICI

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Australien, wir kommen!

02.12.

Meine Lieben,

herzliche Grüße vom Airport in Bangkok, wo ich gerade in der First Class - Lounge sitze, die auch Diners-Kunden (wie mich, Wein und Co sei dank, weil von dort ist die Karte) beherbergt.



Das Essen ist mittelmäig (Sandwiches), aber die Erdnüsse sind gut - da kann man nix flasch machen.
Der Flug hätte jetzt um 21h15 Ortszeit gehen sollen, ist aber auf 0h30 verschoben worden. Als Entschädigung hat jeder von uns einen 300 Baht-Gutschein (umgerechnet ca. 8 EUR) gekriegt, einzulösen in der "Fressmeile" am Flughafen - was wir natürlich getan haben:




Endlich wieder Pizza essen, Verspätungen habe ja auch ihre positiven Seiten!



Der Flughafen Bangkok ist riesig und ausgelegt für 45 Mio Passagiere / Jahr und 3 Mio t Cargo / Jahr.
Link:
http://www.bangkokairportonline.com/



Wir reisen mit kleinem Gepäck - mein Rucksack ist noch immer verschollen. Mein Verdacht: Er kugelt irgendwo auf dem Flughafen in Kalkutta herum, und keiner kümmert sich darum. Ich kann nicht einmal Schmiergeld zahlen, weil ich nicht weiss, an wen!




Der Abschied von Koh Chang ist mir doch etwas schwergefallen, vor allem ist der "Urlaub im Urlaub" mit ****-Bude jetzt vorbei, diesem Luxus trauere ich offen gesagt nach: Frühstücksbuffet, großes Zimmer mit bequemem Bett, jeden Tag essen gehen, am Strand liegen, nachdenken, nix tun, lesen.
Peter hat es heute früh beim Auschecken treffend ausgedrückt: "Wir sind wie Adam und Eva und werden aus dem Paradies vertrieben" (und die bravsten sind wir ja auch nicht ;))
Koh Chang war ein temporäres Paradies, aber am Schluss war es irgendwie auch schon langweilig.

Also: Australien, wir kommen! Ich fürchte, es wird ein Preisschock - ich bin ja seit 1 Monat riesig gute Preis-Leistungs-Verhältnisse - auch Sicht einer "Westlerin" - gewohnt!

Für den Flug habe ich mich mit 2 Krimis eingedeckt, also mit einem habe ich jetzt einmal angefangen - weil immer nur Reiseführer oder Unternehmensgründungsbücher lesen ist auch fad!
Und auf Xing habe ich die erste Kooperationsanfrage erhalten - mein Bauchgefühl: eine Welser Firna sucht Vertriebler für ihre Controllingsoftware. Aber immerhin, eine Reaktion ist da, und anschauen kostet nix.

Bis demnächst aus Melbourne

CICI

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Fact Sheet Thailand

02.12.

Meine Lieben,

bevor wir heute abend Thailand Richtung Australien verlassen, noch kurz ein paar Fakten (Datenquelle: wikipedia)

Staatsform: Königreich
Regierungsform: Konstitutionelle Monarchie
Staatsoberhaupt: König Bhumibol Adulyadej
Hauptstadt: Bangkok
Einwohner: 64 Mio
Fläche: 513 000 km2
BIP: 3.737 US$ / Einwohner

Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Thailand


LG

CICI

Sex on the beach?

01.12

Meine Lieben,

diesmal geht es nicht im Cocktails - obwohl "sex on the beach" auch ein Cocktail ist - sondern zu später Stunde (bei uns ist es Mitternacht) noch um ein ernstes Thema, nämlich Sextourismus in Thailand - keine Frage, es gibt ihn.

Als wir vor gut einer Woche in Bangkok ankamen, war ich - im Gegensatz zu Indien - von der Ruhe, der Sauberkeit und der Freudlichkeit der Thais angetan. Und das bin ich noch immer.
Schon in Bangkok sind mir viele Westler mit Thai-Frauen aufgefallen. Ich war - naiv - der Meinung, dass das alles Thailänderinnen sind, die als Ex-Pats mit ihren Partnern auf Heimaturlaub sind.

Meine Wahrnehmung hat sich geändert, als wir vor ein paar Tagen an der Südspitze der Insel waren, und ich im warmen Meer geplantscht habe. Ich wollte nicht aus dem Wasser raus, und ich habe viel Zeit zum Beobachten gehabt: Dabei ist mir ein alter Mann (Westler, Muttersprache Englisch) aufgefallen, der mit seiner Partnerin ebenfalls herumgeplantscht hat. Sie hat "Standard-Englisch" gesprochen, und es ist um irgendwelche Preisvergleiche, was denn was in Baht (thailändische Währung) sei, gegangen. Für ein Liebespaar haben sie zu wenig geturtelt, und eine wertschätzende Beziehung war es auch nicht, eher aufgesetzte Höflichkeit mit Grapscherei. Und da ist mir ein Licht aufgegangen.

In der Folge wurde meine Wahrnehmung selektiver: Viele - vor allem ältere Westler - sind Hand in Hand mit Thai-Frauen unterwegs. Ich glaube, das sind in den seltensten Fällen Ex-Pats (Frauen, die auf "Heimat-Urlaub sind), sondern eher "rent a woman"-Frauen.
Heute beim Abendessen habe ich einen ca. 70jährigen gesehen, Hand in Hand mit einer Frau, die ich auf 16  bis 18 geschätzt habe. Sie hat nicht wirklich happy dreingeschaut (sollten sie verheiratet sein, wünsche ich ihr, dass er wenigstens viel Kohle hat und sie erbt).

Habe heute gegoogelt, ob es so was wie "rent a woman" gibt, nicht direkt, daber der Bedarf scheint da zu sein:
http://www.thailovelines.com/FAQ/thai-love-lines-thai2.php?gclid=CJHcpOO8y6UCFYV66wodflqKkg

Hier noch Informationen zum Theam - Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sextourismus#S.C3.BCdostasien
Südostasien [Bearbeiten]
Eine erste Welle von „Sextouristen“ in Südostasien bildeten die US-amerikanischen Soldaten, die im Zuge des Vietnamkrieges ihre Urlaubszeiten an den Stränden Thailands, vor allem Pattayas und der Philippinen verbrachten, wo Prostituierte ihrer Zerstreuung dienen sollten.
Ab den 1980er Jahren wurden die Länder der Region, allen voran wiederum Thailand und die Philippinen, wegen der günstigen Flüge und der politischen und wirtschaftlichen Stabilität zu immer beliebteren Fernreisezielen für Touristen aus Nordamerika und Europa sowie Australien. Mit den gewöhnlichen Touristen kamen bald auch die Sextouristen, weniger der tropischen Strände oder der Kultur wegen, sondern angezogen durch die vergleichsweise billig verfügbaren „exotischen“ Frauen.
Zu Zentren des Sextourismus in Thailand entwickelten sich insbesondere Pattaya, daneben auch Bangkok (Patpong), Chiang Mai und die Insel Phuket. Speziell in Thailand ist der Anteil der Touristen an der Gesamtzahl der Kunden der Prostituierten allerdings relativ gering. Etwa 4,6 Millionen männliche Thais besuchen jährlich die nach Schätzungen mindestens 1,5 Millionen Prostituierten. Die größte Gruppe ausländischer Männer sind Malayen mit ca. 1 Million; diese besuchen besonders die Bordelle im Süden Thailands wie in Hat Yai oder direkt hinter der Landesgrenze. Unter den fernreisenden Sextouristen stellen US-Amerikaner die größte Gruppe, gefolgt von Briten und Deutschen. Zwar versucht die thailändische Regierung seit einigen Jahren die Prostitution zurückzudrängen und vor allem den Ruf des Landes im Tourismus zu verbessern, aber Prostitution ist dennoch ein profitabler Wirtschaftszweig: die „Rotlicht“-Branche weist einen Umsatz von jährlich rund 27 Milliarden Dollar auf und erwirtschaftet etwa 14 % des BIP (Schätzung der Internationale Arbeitsorganisation, der International Labour Organisation (ILO) der UNO). Etwa 28 % der Einkommen in Nordthailand stammen von Frauen, die in den Städten und touristischen Zentren als Prostituierte arbeiten. Aus dem Umstand, dass mit Prostitution verhältnismäßig viel Geld zu verdienen ist, folgt auch, dass offizielle Versuche sie zurückzudrängen kaum durchsetzbar sind. Prostitution ist in Thailand gesetzlich verboten. Allerdings funktioniert ein Verbot nicht, wenn jene, die es durchsetzen sollen, also regionale Beamte und Polizisten, teilweise korrupt oder direkt involviert sind.
Die Zahl der Frauen in der Prostitution auf den Philippinen wird auf etwa 500.000 geschätzt, wobei der Anteil der Kinder und Jugendlichen hier deutlich höher ist als in anderen Ländern, die von Sextouristen besucht werden.
Auch in Kambodscha nimmt seit dem Ende des Bürgerkriegs in den späten 1990er Jahren, neben dem allgemeinen, auch der Sextourismus kontinuierlich zu. Die Kinderprostitution steigt hier besonders an, nachdem Thailand die Gesetze und Kontrollen gegen Kinderprostitution verschärft hat. Schon in der Zeit, als das Land in den frühen 1990er Jahren von der UNO verwaltet wurde, fand das Geschäft mit der Prostitution erstmals weitere Verbreitung. Viele UNO-Soldaten waren damals Kunden der neu entstandenen Bars und Bordelle. Heute blüht in Kambodscha nicht nur der Tourismus, der vor allem von den Kulturdenkmälern in Angkor angezogen wird, sondern auch die Prostitution in Phnom Penh und den Touristenzentren der Südküste.


LG

CICI

Side Car

01.12.

Meine Lieben,

bevor ich vergesse: Ich wünsche euch allen einen schönen Advent mit vielen netten Stunden, gutem Punsch und feinen Vanillekipferln - oder was ihr halt sonst gerne an Weihnachtsbäckerei (will haben!!!) esst!
Und ein Side Car ist keine neue Autotype, sondern ein superguter Cocktail, den ich heute kennenlernen durfte - an der Poolbar (Foto gibts leider keines, weil der Fotoapparat bei der Cocktail-Session nicht dabei war).

Wir waren heute wieder an der Poolbar, um den Abschied von Thailand - und damit den Abschied vom Bekocht werden und von ****-Ressorts - zu begiessen - morgen vormittag geht es mit dem Sammeltaxi zum Pier (10 min), von dort mit der Fähre ans Festland (25 min) und mit dem Bus nach Bangkok (4 Stunden), von dort (Stadtrand) mit dem Taxi zum Flughafen, von Bangkok nach Melbourne mit dem Flieger (8,5 Stunden, ich hoffe, sie haben eine ordentliche Bar an Bord, damit ich gut schlafen kann).

Und für alle Cocktail-Interessierten der Side Car zum Nachshaken:
  • 4cl Brandy
  • 2cl Triple Sec Curaçao
  • 2cl Zitronensaft
  • Die Zutaten mit Eis im Shaker vermengen und anschließend in ein Glas gießen.
HERZLICHEN DANK AN
www.cocktailscout.de FÜRS ABSCHREIBEN!

Bei mir war übrigens statt dem Sec Curacao Cointreau drinnen.
Bis auf die Tatsache, dass der Cocktail nicht viel war, war er super.

Offen gesagt wird es Zeit, dass wir Thailand bzw. Kho Chang verlassen, weil ihr kennt jetzt eh fast schon alles! Was mir sehr abgeben wird, ist das warme Meer - heute war ich plantschender, treibender und denkender (ich habe an meine Firma und die Produkte und best- und worst-case szenarien gedacht) fast zwei Stunden drinnen. Und trainieren war ich auch, 70 minuten, bergaufgehen am Laufband mit Klimaanlage. Auch wenn ihr mich jetzt für dekadent haltet, das ist viel angenehmer, als in der Hitze am Strand zu laufen. Wäre ich am Strand gelaufen, hätte ich aufgegeben - oder mich ins Wasser geschmissen, was ebenfalls einer Aufgabe des Trainings gleichgekommen wäre.
Und damit euch nicht fad wird beim Blog schauen, ein paar neue Einblicke ins Inselleben:


Peter, der entspannte



Peter, der sportliche




"Fliegender Händler" am Strand - ich frage mich, wie die Leute damit leben / überleben können - ich habe niemanden gesehen, der etwas gekauft hätte



Food stall auf der Strasse - da gibt es Satays zu kaufen (Fleischspieße)


vor dem Ressort



non tourist area


Angebote über Angebote - damit den Touristen nicht fad wird




Grosse Kinder I


Grosse Kinder II



Grosse Kinder III



Grosse Kinder IV
Wir haben mit dem Rutschen aber gewartet, bis die kleinen Kinder im Bett waren!
Und jetzt wisst ihr, warum ich das KC Grande gebucht habe: Weil es eine Schildkrötenrutsche gibt!!!


LG

CICI